Das Mother of Mercy – Centre in Kenia wird von dem ehemaligen Ordensbruder Charles Nyakundi Mirimba geleitet und gibt über 950 Kindern und Jugendlichen die Chance auf Schulbildung und damit auch auf ein Entkommen aus der Perspektivlosigkeit auf den Straßen Kenias.

Das Schulgebäude in Kariobangi

2001: Nach Charles Nyakundi’s Ausscheiden aus dem Kibagare Good News Center gründete er eine eigene Schule – das „Mother of Mercy Centre“ in Nairobi. Er unterrichtete erstmals 21 Schülerinnen und Schüler in einem winzigen Mietshaus in Kayole/Nairobi.

2003: Die Schule in Kariobangi/Nairobi wird eröffnet. Charles Nyakundi war bei der Schulgründung vor allem wichtig, dass eine Schule dort gebaut wird, wo die bedürftigen Schüler wohnen. Es soll eine Schule für Kinder aus dem Slumgebiet sein. Für ca. 350 Kinder ist diese Schule nun die einzige Chance dem harten Slumalltag zu entkommen.

 

Das Schulgebäude der Secondary School in Donholm, das 2010 angegriffen wurde.

Das Schulgebäude der Primary School in Donholm

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2005: Die Errichtung der Primary School in Donholm/Nairobi. Neben dem Schulgebäude liegt ein Slum mit ca. 8000 Menschen, indem unsere Partnerschüler wohnen. Kurz darauf wird die Secondary School in Donholm eröffnet. Erstmals bietet Charles Nyakundi damit Schülern die Möglichkeit einen anerkannten Abschluss zu erlangen, sodass sie eine Universität besuchen können, statt nach der Primary School aus Geldmangel abbrechen zu müssen. Die Schulen des MMCs sind kostenlos im Gegensatz zu anderen staatlichen Schulen in Kenia.

Das Schulgebäude in Kisii

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2009: Die Eröffnung der Secondary School in Kisii. Das ist die erste Schule außerhalb Nairobis in einem ländlichen Teil Kenias. In Kisii ist Charles Nyakundi aufgewachsen. Die Schule ist unweit von seinem Elternhaus entfernt.

 

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Der Appartmentkomplex in Donholm (2013)

Zerstörtes Schulgebäude in Donholm

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2010: Das MMC erlitt einen herben Rückschlag. Das Schulgebäude der Secondary School in Donholm/Nairobi wurde in einer Nacht-und-Nebel-Aktion angegriffen und im Jahr 2012 komplett zerstört. Zum Glück ist Niemand ernsthaft verletzt worden. Alle Schülerinnen und Schüler wurden auf die anderen Schulstandorte in Nairobi verteilt, so dass sie ihre Schulbildung weiter fortsetzen konnten. Heute entsteht auf dem Gelände ein Appartmentkomplex. Das Verfahren auf Schadensersatz läuft weiterhin.