Ziele der Zusammenarbeit

Stories matter. Many stories matter. Stories have been used to dispossess and to malign. But stories can also be used to empower, and to humanize. Stories can break the dignity of a people. But stories can also repair that broken dignity“ (Chimamanda Adichie, The danger of a single story, 2009).

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Geschichten sind wichtig. Viele Geschichten sind wichtig. Geschichten sind benutzt worden, um zu enteignen und um üble Nachrede zu führen. Aber Geschichten können genutzt werden, um stark und menschlich zu machen. Geschichten können die Würde der Menschen brechen. Aber Geschichten können auch die gebrochene Würde wiederherstellen. (Chimamanda Adichie, The danger of a single story, 2009).

 

In der Tradition der Rio-Erklärung über Umwelt und Entwicklung aus dem Jahre 1992 möchte PAB Afrika-Club mit der Eine-Welt-Idee Ernst machen und verfolgt folgende Ziele.

  1. Gleichberechtigter Austausch zwischen Schülerinnen, LehrerInnen, Eltern und Förderern der Schulpartnerschaft auf Augenhöhe trotz unterschiedlicher wirtschaftlicher Voraussetzungen. Wir sind uns der Gefahr des „patronizing, well-meaning pity“/ des gönnerhaften, wohlmeinenden Mitleids, (Adichie, s.o.) bewusst.
  2. Offenheit für und Interesse an der Vielfalt der Lebensumstände der Menschen in Kenia und Information unserer (Schul-) Öffentlichkeit. Wir möchten den Fehler vermeiden, nur die eine Geschichte von Kenia und Afrika als Land und Kontinent der atemberaubenden Landschaften, der faszinierenden Tierwelt, der unsinnigen Bürgerkriege und schrecklichen Terrorattacken zu erzählen.
  3. Zusammenarbeit in Kenia und Deutschland mit Umweltschutzgruppen, die aktiv für die Bewahrung der uns anvertrauten Erde eintreten. Wir sind uns bewusst, dass unser Handeln noch zu oft im Gegensatz zu umweltverträglichem Leben und Wirtschaften steht.
  4. Investitionen in Projekte unserer Partner, die nachhaltig ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit  sichern.
  5. Globales Lernen über die internationalen Zusammenhänge von Reichtum und Armut. Wir möchten dafür werben, Partei für die Chancenlosen und Resignierten zu ergreifen. Durch unsere Begegnungsreisen möchten wir Chancen eröffnen und unsere Partner in ihrem täglichen Kampf um gerechte Teilhabe ermutigen.