Wegen Corona: Keine Schule in Kenia bis Januar 2021

In Deutschland spüren wir die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf unterschiedlichste Art und Weise. Seit den Sommerferien gehen zumindest Schüler*innen wieder in die Schulen, wenn auch mit Mundschutz. Sollte es erneut zu einem Lockdown kommen aufgrund steigender Fallzahlen, würden unsere Schüler*innen wie im Frühjahr im Home-schooling digital betreut und mit Lernaufgaben versorgt. In Kenia ist die Lage ganz anders. Das Schuljahr 19/20 wird hier einfach komplett ausgesetzt. Die Schüler*innen bleiben zu Hause. Kein Home-schooling möglich. Neben dem Ausbleiben von Unterricht z.B. an unserer Partnerschule der Gituru Secondary Scool bedeutet dies aber auch eine fehlende warme Mahlzeit für die Schüler*innen. An der von uns unterstützten Grundschule im Slum des Stadtgebiets Kayole (Nairobi) versucht Schulleiter George Makori dies auszugleichen, indem er mit einem Team die Familien der Schüler*innen mit Lebensmitteln versorgt. Das eigentlich für die laufenden Kosten der Schule gedachte Geld wird in Grundnahrungsmittel investiert und in Kayole verteilt. Die Lage ist schwierig. Wir danken an dieser Stelle George und allen Helfern für den großartigen Einsatz!